Spiel mir das Lied vom Leben

"In einer Welt in der es regnet
Immer diese gleiche Leier
Ich komme nicht aus meiner Form
In meiner Welt traurig sein
Aus Klageliedern Glücksgeschrei
Zu Sehen
Wie der Wind sich dreht
Lässt mich erlahmen
Macht mich krank

Ich fahr unsterblich an die Wand, an die Wand, an die ..., an die Wand"

Gestern. Heute. Morgen. Wann, wann, wann.
Wann war das. Als ich glücklich war.
Ich kann nichts sagen. Nicht in Worte fassen.
Nicht zeigen nicht hören lassen.
Verstehen. So schwer wie nie.

Er. Hat mir das Leben geschenkt.
Er. Kann es mir wieder nehmen.
Er. Hat es mir wieder genommen.
Kein Vorwurf.
Keine Anklage.
Aufschrei. Mitten in der Nacht.
Verrückt. Das sich die Welt noch dreht.
Hier stirbt ein Mensch. Und alle stehen da.
Warten.

Ich bin doch schon längst tot.
Dann lass mich endlich sterben.
Wie verbringt ein Mädchen wie ich unter solchen Umständen den Nachmittag allein zu haus. Sich Gedanken über den Tod machen. Gedanken, Proben, Versuche, wie man am Besten sterben kann.
Ich will keine Schmerzen haben. Schmerzen hatte ich doch genug in meinem Leben.
Denn morgen kann es schon zu spät sein.
Leben | Sterben.

Alles, alles in mir ist bei ihm. Zurückgelassen.
Und jeder Moment eine Erinnerung an die Zeit.
Ich kann nicht begreifen, nicht fassen, nicht glauben.
Ich kann nicht.
Ich will nicht.
Zweifel. Die sagen: er liebt dich doch garnicht. mehr.
Wie kann ein Mensch das tun. Kaum die eine weg, der anderen schmeicheln, die helfen sollte. Warum. Hats geholfen? Vielleicht. Das kann er sich fragen, wenn er an meinem Grab steht, dass er nie besuchen wird. Weil er es nicht kann.
WIE kann ein MENSCH von MIR so etwas verlangen.
WIE kann ER denken ICH würde es irgendwie SCHAFFEN.
WIE kann ER denken ICH würde irgendwie darüber HINWEGKOMMEN.
Weiß du noch? Damals? Vor garnicht so langer Zeit? Als ich dich besucht habe. Als ich bei dir war. Kannst du dich erinnern? Gar nicht so lang her. Nicht so lang. Dann müsstest du doch auch noch wissen, was du alles zu mir gesagt hast. Kannst du dich erinnern? Weißt du. Kannst du dir vorstellen, wie sehr diese Worte JETZT weh tun? Wie sehr sie schmerzen. Wenn sie durch meinem Kopf gehen. Immer wieder. Jede Sekunde. Weißt du, wie sehr das weh tut? Dieser Schmerz. Jede Sekunde. Und er geht nicht weg. Weil ich deine Worte nicht vergessen kann. Die mir etwas versprochen haben, was meinem Leben einen Sinn gab.
Du hast mir gezeigt, dass es geht. Das das geht. Mit uns. Zwischen uns. Meine Liebe zu dir ist keine Liebe, wie all die anderen. Sie ist etwas, was man nicht zerstören kann. Nicht mal mit schmeichelein, die nicht mir bestimmt sind. Und wie sehr ich mich danach gesehnt habe. Wie sehr ich mich jetzt danach sehne. Ich habe versucht mich dir recht zu machen. Weil da immer das Gefühl war dir nicht Recht werden zu können. Ich habe alles versucht. Ich habe mich geopfert für dich. Ich habe mir für dich eine Persönlichkeit geschaffen, die ich als meine bezeichnen konnte.
Alles vergebens.
Alles kann ich wegschmeißen. Alles hinwerfen.
Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich habe ehrlich keine Ahnung. Da sind Menschen, die versprechen für mich da zu sein. Ich sehe sie. Fühlen kann ich dabei nichts. Stille Dankbarkeit.
Doch sie können mir nicht helfen. Vielleicht ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Doch das verblasst.

Ich weiß echt nicht, wie ich das schaffen soll.
Ich bin am Ende. Mit meinen Kräften. Ich kann nicht mehr kämpfen. Nicht mehr ankämpfen. Ich brauche den Schmerz. Auf der Haut. Auch wenn davon genug da ist.
Ich kann nicht.
Und alles erinnert mich an dich.
Alles. Jede Sekunde. Immer.

Ich liebe dich.
Bis zum Ende.
Love you to the end...
Weißt du noch?

1.11.08 15:50

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